Das goldene Brett wird zu seiner Bestandspremiere im Rahmen der GWUP-Konferenz 2011 ”Fakt und Fiktion“ in Wien am 2. Juni 2011 verliehen. Die Nominierungen werden von einer Fachjury an Hand eines Kriterienkataloges bewertet. Wer die höchste Wertung erzielt, bekommt “das goldene Brett”.
Der Jury gehören an
- zur weiteren Funktion als Moderator: Martin Thür (Journalist, Reporter)
- außerdem als Laudatoren:
- Anne Frütel (Schauspielerin, Regisseurin, Autorin, dieWahrheit.at)
- Werner Gruber (Neurophysiker, Autor, Sciencebuster)
- Robert Misik (Journalist, Schriftsteller)
- Florian Aigner (Wissenschaftsredakteur)
- Ulrich Berger (Mathematiker, Wirtschaftswissenschaftler)
- Michael Horak (Biomediziner)
- Markus Neubauer (Philosoph)
- Rudolf Kuchlbacher (Physiklehrer)
Die Punktevergabe erfolgt nach folgenden Kriterien:
- Grad der Abwegigkeit: wie sehr stehen die Theorien, deren Evidenz mangelhaft ist oder gänzlich fehlt, im Widerspruch zu gestützten Theorien/Naturgesetzen?
- Kritikresistenz: werden längst widerlegte Argumente weiterhin wiederholt? Werden Kritiker aufgrund sachlich fundierter Gegenargumente sogar abgemahnt?
- kommerzielles Interesse
- Aktionsradius: lokal, regional, global, unterstützt durch potente Geldgeber, vernetzt mit einflußreichen Personen, Institutionen, Unternehmen oder Medien.
- Pseudowissenschaft: werden para- oder pseudowissenschaftliche Theorien dezidiert als Wissenschaft ausgegeben?
- Gefahrenpotenzial: Gefährdung der Gesundheit oder gar des Lebens von Personen, bzw. politisch-gesellschaftliches Gefährdungspotenzial (z.B.Rassentheorien).
- Bandbreite/Wirkungsspektrum: beschränkt sich der/die Nominierte auf mehrere Para/Pseudowissenschaftsgebiete?

